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Inhalt

Abschlussbericht | Meilensteine

Workshop 1: Erstellung des Anforderungskataloges barrierefrei gestalteter Schulbücher

Am 25.01.2010 fand in Leipzig der erste Workshop statt. Experten aus umsetzenden Einrichtungen, selbst betroffene Anwender, Gäste aus Österreich und der Schweiz nahmen an der Veranstaltung teil und brachten sich aktiv in die Diskussion ein. Als Ergebnisse wurden der Anforderungskatalog verabschiedet und Anregungen zur weiteren Zusammenarbeit gesammelt. Ein vollständiger Bericht darüber befindet sich in der Anlage und auf der Projekt-Webseite.

Treffen mit dem VdS Bildungsmedien

Am 20.04.2010 waren der Projektleiter, Dr. Thomas Kahlisch, und die Koordinatorin, Julia Dobroschke, zu einem Fachgespräch mit dem Geschäftsführer des VdS Bildungsmedien, Andreas Baer, nach Friedberg in das Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler eingeladen. Initiatoren dieses Gespräches waren Herr Sonntag und Herr Lerch, Referenten im Hessischen Kultusministerium (HKM). Herr Baer sicherte die Bereitschaft zu, den seit 2003 geltenden Vertrag zwischen dem HKM und dem VdS in Hinblick auf die verstärkte Unterstützung sehbehinderter Schülerinnen und Schüler zu prüfen und weitere Fragen der Zusammenarbeit bei der barrierefreien Gestaltung von Schulbüchern in einer regelmäßig tagenden Arbeitsgruppe zu erörtern. Ergebnis des Gespräches ist ein Brief des HKM an den VdS.

Workshop 2: Auf dem Weg zu barrierefreien Schulbüchern

Am 02.11.2010 fand der zweite Workshop statt, der an der Blindenstudienanstalt in Marburg (blista) durchgeführt wurde. Teilnehmer waren neben Experten aus den umsetzenden Einrichtungen sowie der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe auch Vertreter des Klett- und des Militzke-Verlages.

Ergänzt wurde die Präsentation des Anforderungskataloges durch die Vorstellung von Lösungsansätzen aus Großbritannien und den USA, die zu einem intensiven Erfahrungsaustausch anregten. In einem praxisorientierten Vortrag von Ulrich Kalina, Lehrer an der blista Marburg, konnten die Besonderheiten einer für blinde Nutzer ausgerichteten Lehrmaterialversorgung, insbesondere in naturwissenschaftlichen Fächern, anschaulich demonstriert werden. Abschließend wurden die Teilnehmer durch die Produktionsbereiche der blista geführt.

Die Vertreter der anwesenden Verlage sicherten ihre Bereitschaft zu, in Arbeitsgruppen zur weiteren Verbesserung der Schulbuchbereitstellung für Menschen mit einer Lesebehinderung mitzuarbeiten und den Anforderungskatalog auf seine Anwendbarkeit in den Verlagen zu prüfen. Die Ergebnisse des zweiten Workshops sind in der Anlage beigefügt und auch auf der Projekt-Webseite abrufbar.

Dokumentation der Projektergebnisse im Internet

Zur nachhaltigen Weiternutzung der Projektergebnisse wurde von der DZB eine Internetpräsenz www.die-zukunft-barrierefrei.de eingerichtet, auf der dieses Projekt und zukünftig weitere innovative Ansätze zur barrierefreien Gestaltung von Medien- und Informationsangeboten thematisiert werden. Zum Schulbuch-Projekt sind die Berichte zu den Workshops (inklusive der Präsentationen), dieser Abschlussbericht und ein Kontaktformular abrufbar.

Die Projektkoordinatorin präsentierte am 06.10.2010 den Bearbeitungsstand des Vorhabens auf einem Fachsymposium, welches vom Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e. V. im Rahmenprogramm der Fachmesse Rehacare in Düsseldorf durchgeführt wurde.

 

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