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Inhalt

Projekt »Barrierefreie Lexika«

Projektleiter

Dr. Thomas Kahlisch, Direktor DZB Leipzig

Projektteammitglieder

  • Gemeinsamer Fachausschuss für Informations- und Telekommunikationssysteme (FIT) der Verbände Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V., Bund der Kriegsblinden Deutschlands e. V., Interessengemeinschaft sehgeschädigter Computerbenutzer (ISCB), PRO RETINA Deutschland e. V. und Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e. V. (VBS).
  • Gemeinsamer Fachausschuss für die Belange Sehbehinderter (FBS) der Verbände Bund zur Förderung Sehbehinderter e. V. (BFS), Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV), Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS), NOAH Albinismus Selbsthilfegruppe e. V., PRO RETINA Deutschland e. V., Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e. V. (VBS), LowVision-Stiftung (beratend).
  • Experten der Mediengemeinschaft für blinde und sehbehinderte Menschen e. V.

Ansprechpartner des BKB

Dr. Roland Zimmermann

Projektziel

Projektziel ist die Festlegung von Anforderungen, mit denen die Bedienoberflächen und die Recherchefunktionen der im Internet verfügbaren Lexika aber auch Wörterbücher wie z. B. des »Duden« barrierefrei gestaltet werden können.

Hintergrund

Der Duden, Wörterbücher und viele Lexika sind bereits seit längerem im Internet verfügbar oder können als digitales Nachschlagewerk am Arbeitsplatz, in der Schule oder am heimischen PC genutzt werden. Trotz technischer Verfügbarkeit dieser wichtigen und verlässlichen Informationssysteme ist eine große Anzahl von Menschen von deren Anwendung ausgeschlossen. Der Grund hierfür liegt in der nicht barrierefreien Gestaltung der verwendeten Bedienoberflächen und der steuernden Programmsysteme.

Das Projekt »Barrierefreie Lexika« setzt sich zur Aufgabe, einen uneingeschränkten Zugang zu diesen Wissenssammlungen sicherzustellen, um die Teilhabe behinderter Menschen in der Gesellschaft im allgemeinen und im beruflichen Umfeld im Besonderen zu stärken. In einem Vorbereitungsprojekt sollen Partner, Lösungsansätze und Gestaltungswege ermittelt werden, die zum Abschluss einer Zielvereinbarung führen können, um die barrierefreie Gestaltung von Bedienoberflächen und Recherchefunktionen von Nachschlagewerken und Lexika zu sichern.

Im Rahmen dieser Vorbereitungen werden einerseits die Anforderungen an barrierefreie Nachschlagewerke konkretisiert und andererseits Vorschläge zu technischen Lösungswegen auf ihre Umsetzbarkeit untersucht.

Partner bei der Anforderungsermittlung sind die Mitglieder des Gemeinsamen Fachausschusses Informations- und Telekommunikationstechnik, in dem betroffene Fachexperten aus verschiedenen Verbänden der Selbsthilfe zusammenarbeiten. Um das Anforderungsprofil für verschiedene Anwendergruppen zu schärfen, werden zusätzlich Vertreter des Fachausschusses für die Belange Sehbehinderter und Experten von MEDIBUS und des Projektes BIK at Work hinzugezogen. In zwei Kolloquien (15 bis 20 Teilnehmer) sollen die Anforderungsprofile zusammengetragen, diskutiert und erarbeitet werden.

Parallel dazu finden Anbahnungsgespräche mit Nachschlagemedienanbietern (z. B. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG und Duden Paetec GmbH) statt, auf denen die technischen Lösungsansätze für eine barrierefreie Gestaltung der Software diskutiert werden. Diese Gespräche dienen der Ermittlung von Lösungsansätzen, die in einem weiterführenden Zielvereinbarungsabschlussprozess Berücksichtigung finden.

Terminplanung und Projektvorgehensweise

Phase 1: Recherche und Partnersuche

Diese Projektphase ist bereits abgeschlossen. Sie können den Sachbericht dazu hier abrufen

Phase 2: Erstellen eines Anforderungskatalogs

  1. Inhaltliche Vorbereitung und Organisation des ersten Workshops
    Erwartetes Ergebnis: Inhaltliches Konzept, Teilnehmer/innen, Zeit und Ort des ersten Workshop stehen fest
    Termin: 16.05.2011 in der DZB Leipzig
  2. Durchführung des ersten Workshops
    Siehe dazu: 1. Workshop am 16.05.2011
  3. Dokumentation des ersten Workshops im Internet
    Erwartetes Ergebnis: Internetdokumentation ist frei geschaltet
  4. Inhaltliche Vorbereitung und Organisation des zweiten Workshops
    Erwartetes Ergebnis: Inhaltliches Konzept, Teilnehmer/innen, Zeit und Ort und des zweiten Workshop werden festgelegt
  5. Durchführung des zweiten Workshops
    Erwartetes Ergebnis: Zweiter Workshop ist durchgeführt
    Termin: zweites Halbjahr 2011
  6. Dokumentation des zweiten Workshop im Internet
    Erwartetes Ergebnis: Internetdokumentation ist frei geschaltet
  7. Erstellen eines Anforderungskatalogs auf der Grundlage der Ergebnisse der beiden Workshops
    Erwartetes Ergebnis: Anforderungskatalog ist erstellt

Phase 3: Anbahnungsgespräche mit Anbietern von Nachschlagewerken

  1. Führen von Gesprächen mit verschiedenen Anbietern
  2. Prüfung verschiedener Produkte auf Barrierefreiheit
  3. Erstellen einer »Roadmap« zum Abschluss einer Zielvereinbarung
  4. Dokumentation und Verbreitung der Projektergebnisse
 

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